Thermostatsteuerung und Aufheizverhalten der Ölheizung

Folgende Hinweise sind zu berücksichtigen.

Werkseitige Einstellung des Schaltpunkts:

Der Schaltpunkt des Thermostats ist ab Werk auf eine Temperatur von ca. 5 K über der jeweiligen Starttemperatur für den Getriebeanlauf eingestellt, siehe Kapitel Grenztemperatur für den Getriebeanlauf.

Bei Erreichen dieser Temperatur schaltet der Thermostat die Ölheizung ab. Erst dann darf das Getriebe in Betrieb genommen werden. Sinkt die Temperatur um ca. 5 K unter diesen Wert, wird die Heizung automatisch wieder eingeschaltet.

Sichere Öltemperierung:

Um eine Überhitzung und damit eine mögliche Schädigung des Öls zu vermeiden, ist die maximale Oberflächenbelastung der Heizröhren begrenzt. Dadurch verlängert sich die Aufheizzeit des kalten Getriebeöls auf bis zu mehrere Stunden – abhängig von Getriebegröße, Bauform, Einbaulage, Ölvolumen und Umgebungstemperatur.

Montage und Inbetriebnahme:

Thermostat und Heizelemente sind bereits am Getriebe montiert und betriebsbereit. Vor der Inbetriebnahme müssen sie fachgerecht verkabelt und an die Stromversorgung angeschlossen werden.

Besondere Einsatzbedingungen:

Bei abweichenden Viskositätsklassen oder Umgebungstemperaturen unterhalb der angegebenen Grenztemperatur ist eine Rücksprache mit SEW-EURODRIVE erforderlich.