Beispiel

Das Getriebe wird in Betrieb in der variablen Schwenkraumlage M1 nach M6 in 9° und M1 nach M5 in 12° eingesetzt.

 

Schritt 1:

Der größte Schwenkwinkel bestimmt die positive Schwenkrichtung (12° > 9°), in diesem Beispiel 12° in Richtung M5.

12° → von M1 nach M5, um +12° geschwenkt

9° → von M1 nach M5, um -9° geschwenkt

Für dieses Beispiel ergibt sich folgende Typenbezeichnung:

M1

= Ausgangsraumlage

M5

= Schwenkrichtung

12°

= von M1 nach M5, um 12° geschwenkt

-9°

= von M1 nach M5, um –9° geschwenkt (= von M1 nach M6, um 9° geschwenkt)

 

Die variable Schwenkraumlage wird auf dem Typenschild abgebildet.

 

Schritt 2:

Bei der variablen Schwenkraumlage muss der Schwenkwinkel, in dem der Ölstand geprüft wird, kundenseitig festgelegt werden.

Zur besseren Beschreibung des Ölkontrollwinkels wird ein zusätzliches Typenschild verwendet. Auf diesem wird die Raumlage für die Ölstandskontrolle dargestellt.