Synchron-Reluktanzmotoren

Bei der Inbetriebnahme von Synchron-Reluktanzmotoren müssen die Typenschilddaten des Motors eingegeben werden:

  • Motornenndrehzahl
  • Motornennfrequenz
  • Motornennspannung
  • Motornennstrom
  • Motornennleistung
  • Leistungsfaktor cos φ
  • optional:
    • Maximaldrehzahl an der MotorwelleWird bei der Inbetriebnahme geschätzt, falls nicht angegeben.
    • Maximaldrehmoment an der MotorwelleWird bei der Inbetriebnahme geschätzt, falls nicht angegeben.

Anschließend muss bei Synchron-Reluktanzmotoren eine Parametermessung mit FCB 25 durchgeführt werden. Während der Parametermessung wird eine eventuell vorhandene Bremse gelüftet, um den Rotor elektrisch auszurichten. Es muss sichergestellt sein, dass der Rotor frei drehen kann. Dazu muss der Motor vom Getriebe oder von der Anlage getrennt sein.

Während der Parametermessung von Synchron-Reluktanzmotoren, kann es zu generatorischen Betriebszustände kommen. Deswegen ist es für die Parametermessung erforderlich, einen Bremswiderstand anzuschließen.

Bei Synchron-Reluktanzmotoren mit Geber muss zusätzlich nach der oben genannten Inbetriebnahme der Geber-Offset eingestellt werden. Diese Kommutierung erfolgt mit der Funktion "Rotorlage identifizieren" (FCB 18). Während der Rotorlage-Identifikation wird sich der Rotor drehen. Es muss sichergestellt sein, dass der Rotor frei drehenkann. Dazu muss der Motor vom Getriebe oder von der Anlage getrennt sein.