Einrichten der Feldbusanbindung

Voraussetzung zum Verwenden der Feldbus-Schnittstelle, ist das Einrichten der Feldbusanbindung über die Konfiguration des MOVI-C® CONTROLLER und des Softwaremoduls. Entsprechende Handlungsanweisungen dazu finden Sie im Kapitel Inbetriebnahme.

Wenn die Feldbusanbindung aktiviert ist, wird beim Generieren des IEC-Projekts dem Projekt ein entsprechender Funktionsbaustein hinzugefügt. Des Weiteren werden Methodenaufrufe zur Verschaltung mit dem FieldbusHandler generiert. In der Folge läuft die Anbindung an den übergeordneten Feldbus automatisch und es bedarf keiner weiteren manuellen Anpassung.

Die Softwaremodule benötigen jeweils 8 Prozessdatenwörter für Sollwerte von einer übergeordneten Steuerung und schicken selbst jeweils 8 Prozessdatenwörter über den Feldbus.

Zusätzlich können die Prozesseingangsdaten um die Speicherdiagnosedaten erweitert werden. Die Speicherdiagnosedaten werden dann hinten angehängt.

Beim Verwenden des Softwaremoduls im Parallelbetrieb genügt es, die Feldbusanbindung über das übergeordnete MOVIKIT® ParallelMode zu konfigurieren. Die Feldbusanbindung der untergeordneten Softwaremodule kann deaktiviert werden. Wenn die Feldbusanbindung von untergeordneten Softwaremodulen aktiviert wird, liefern diese Ihre Istwerte, also die Ausgangsdaten des einzelnen Softwaremoduls. Sollwerte an untergeordneten Softwaremodulen werden ignoriert.